Schutzkleidung selbst genäht

Schutzkleidung selbst genäht

Um in dieser Krisenzeit unsere Bewohner und Mitarbeiter ausreichend vor Infektionen mit dem Corona-Virus zu schützen, werden in unserer Einrichtung seit nunmehr vier Wochen Schutzhauben, Schutzkittel mit langem Arm und Bündchen sowie Mund-Nasen-Schutz genäht. Von den Mund-Nasen-Schutz-Masken sind bereits über 500 fertig gestellt. Alle unsere Mitarbeiter im Betreuungsdienst tragen bereits einen Mund-Nasen-Schutz. Die komplette Schutzkleidung (mit Haube, Kittel, Handschuhen) wird nur getragen, wenn konkrete Verdachtsfälle bei unseren Bewohnern vorliegen und diese in Einzel- oder Gruppenquarantäne betreut werden.

Genäht wird die Schutzkleidung von Mitarbeiterinnen unserer Hauswirtschaft, Werkstätten, TENE (Tagesstätte für Senioren), der Kindertagesstätten Arche, der Theresia-Haselmayr-Schule, der Regens-Wagner-Schule und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Allein an unsere ehrenamtlichen Helferinnen wurden seit Anfang April 420 zusätzliche Mund-Nasenschutz-Masken zum Nähen verteilt. Die Schutzkleidung ist nach eigenen Mustern genäht.

Der Mund-Nasen-Schutz ist teils mit unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten erstellt: Einige sind mit Gummiband, andere mit Kordel oder anderen textilen Bändern erstellt. Das liegt daran, dass der Markt für diese Bänder in dieser Krisenzeit quasi leer gefegt ist. Unsere Mitarbeiterinnen haben alle verfügbaren Kontakte aktiviert, um noch Material zu bekommen.

Trotz allem haben unsere Kolleginnen den Humor nicht verloren, wie auf dem Bild zu sehen ist.
von links: Anna Lechner, Brigitte Kaut-Müller, Christina Tiefenbacher