Schöpfungspreis 2019

Schöpfungspreis 2019

Im Bild von links: Stefan Wolpert, Marcel-Lucas Meyer, Martina Datismann, Laura Schoder, Stefan Schneid, Sheanna Oechsner, Dillingens Stadtpfarrer Wolfgang Schneck, Michaela Güttinger, Elfriede Gutmair, Barbara Obermayer 

Dillingen war stark vertreten beim zweiten Schöpfungspreis des Bistums Augsburg. 31 Pfarreien, Kitas und kirchliche Einrichtung aus dem ganzen Bistum haben sich dieses Mal beworben.

Der Wettbewerb fand in den drei Kategorien Kitas, Pfarreien und kirchliche Einrichtungen statt. Wir waren in der Kategorie der kirchlichen Einrichtungen dabei und sahnten den zweiten Preis ab.

Bei der Preisverleihung am 18. Juli waren alle Teilnehmer nach Augsburg gekommen. Nachdem alle Projekte vorgestellt wurden, näherte sich die Spannung ihrem Höhepunkt. Von unserer Einrichtung  waren fünf BewohnerInnen, sowie Martina Datismann und Stefan Schneid vom Umweltteam vertreten.

Bei unserem Projekt war der Ausgangspunkt eine Fortbildung für Mitarbeiter über die Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Diese gab den Anstoß, das Thema Umweltmanagement bei uns in verschiedenen Bereichen zu vertiefen. Ganz gezielt wurde ein bereichsübergreifendes Umweltteam gegründet. Dieses initiierte einen Ideenwettbewerb, bei welchem MitarbeiterInnen und auch Menschen mit Behinderung ihre Vorschläge einbringen konnten.

Neben verschiedenen Bildungsprojekten wie einen Filmabend zum Thema Müll oder die Erarbeitung von Umweltleitlinien gab es auch praktische Projekte:

  • Bienenfreundliche Stauden auf unserem Mitarbeiterparkplatz
  • Müllsammelaktionen
  • 700 Samenkugeln in Handarbeit hergestellt und beim Gottesdienst auf unserer Meile verteilt
  • Inhaltliche Gestaltung des Johannesfeuers mit Umweltstationen
  • Gestaltung der Sonntagsgottesdienste während der Fastenzeit zum Thema Klima, Konsum und Schöpfung
  • In unseren Werkstätten wurde ein Elektroauto angeschafft, dass mit eigenerzeugtem Strom aus den PV-Anlagen auf dem Werkstattdach gespeist wird.
  • In jeder Arbeitsgruppe unserer Werkstätten wurden zwei Menschen mit Behinderung zu Umweltbeauftragten ausgebildet.
  • …und noch viel mehr!

Die Jury überzeugte unser großes Gesamtpaket an Aktivitäten, die sowohl inhaltlich, praktisch und spirituell ausgerichtet waren.

Der zweite Platz war mit 800 Euro dotiert. Das Preisgeld verwenden wir vom Umweltteam für weitere Projekte zum Thema Umweltschutz.

Zur großen Freude gewann auch die Kita Maria Rosekranz Schretzheim in ihrer Kategorie ebenfalls den zweiten Platz.

Nach der Preisverleihung verlieh ein Buffet einen würdigen Abschluss. Dabei gab es viele wertvolle Begegnungen zwischen allen Beteiligten.

Text: Stefan Schneid