Ausstellungseröffnung

Ausstellung des katholischen Hilfswerks Misereor:

"Glänzende Aussichten - 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen!"

Am Sonntag den  10. März fand in der Christkönigskirche Dillingen ein Schöpfungsgottesdienst zum 1. Fastensonntag statt. Im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier gab die Wohngruppe Franz von Sales Impulse zur Fastenzeit und zum Klimawandel. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Mitarbeiterband und dem Gebärdenchor gestaltet. Am Ende des Gottesdienstes stellte unser Gesamtleiter Stefan Leser die neu erarbeiteten Umweltleitlinien vor. Danach gab es in gemütlicher Runde ein das Kirchencafé, bei dem die Ausstellung des katholischen Hilfswerkes Misereor „Glänzende Aussichten - Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ eröffnet wurde. Die 99 Karikaturen namhafter Künstler wollen augenzwinkernd und sinnenfroh den Zusammenhang zwischen Lebensstil und Klimaveränderung beschreiben und dem Betrachter ans Herz legen.  Die Bilder sind bis Ostern in der Christkönigskirche, im Kirchenvorraum, im Chili  sowie im Pfarrzentrum St. Ulrich Dillingen zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei! Außerdem werden die Gottesdienste an den Fastensonntagen der Fastenzeit in der Christkönigskirche mit jeweils einer Karikatur inhaltlich gestaltet.

Hier ein Bild vom Gottesdienst:

Bei der Ausstellungseröffnung im Bild von links: Sr. Maria Grosman, Stefan Schneid, Elke DeMitri, Stefan Leser

Zudem hat im Rahmen des  Uweltmanagements das Umweltteam Leitlinien erarbeitet. Diese wurden auch beim Wortgottesdienst am 10. März vorgestellt: 

Umwelt-Leitlinien von Regens Wagner Dillingen

„Wir handeln umweltgerecht, wirtschaftlich und nachhaltig“   (Leitbild Regens Wagner)

  1. Wir sind ein christliches Haus. Regens Johann Evangelist Wagner und
    die Dillinger Franziskanerinnen haben unsere Einrichtung gegründet. Wir glauben daran, dass Gott alles Leben auf der Erde erschaffen hat. Wir wollen Gottes Schöpfung bewahren. Deshalb schützen wir die Umwelt.
    Alles, was wir tun, machen wir so, dass unsere Welt so erhalten bleibt, wie sie ist.

  2. Wir wollen den Schutz der Umwelt in unserer Einrichtung verbessern.
    Darum prüfen wir: Was kaufen wir ein? Was verbrauchen wir?
  3. Belastungen und Gefahren für die Umwelt halten wir so gering wie möglich.
    Wir achten darauf alle gesetzlichen Rechtsvorschriften einzuhalten.
    Freiwillig versuchen wir mehr zu machen. Wir gehen sparsam mit Wasser und Energie um.

  4. Beim Einkauf achten wir auf Produkte, die der Umwelt nicht schaden. Produkte sind zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung und Reisen. Auch bei der Herstellung der Produkte soll die Umwelt geschützt werden.

    Wir kaufen Produkte, die so sind:
  • Produkte mit allgemeingültigem Umweltzertifikat, zum Beispiel blauer Engel
  • Produkte die zur Jahreszeit passen
  • Produkte, die möglichst aus der näheren Umgebung stammen
  • Produkte, bei deren Herstellung die Arbeiter genug Geld verdient haben;
    die also fair für ihre Arbeit bezahlt wurden
  • Lebensmittel überwiegend aus biologischen Anbau
  • Fleisch von Tieren, die gut gehalten wurden, so dass sie ein gutes Leben hatten
  • Keine gentechnisch veränderten Produkte
  • Produkte und Technik, die lange halten, die auch repariert werden können und wenig Strom oder Wasser verbrauchen
    Recyclingprodukte (Produkte, die wiederverwertet worden sind)
  • Produkte, die leicht zu entsorgen sind
  • Ökostrom: Strom aus Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie

    Wir achten aber auch auf die Preise.                                             
    Wenn umweltfreundliche Produkte viel teurer sind, kaufen wir auch andere Produkte.


5.   Wir besprechen die Umwelt-Leitlinien mit den Menschen, die bei uns arbeiten und die wir betreuen.
      Wir unterstützen deren Fortbildung.

6.   Wir haben regelmäßigen Kontakt mit unseren Lieferanten und Kunden.
      Wir sprechen mit unseren Lieferanten und Kunden über Überweltschutz.
      Wir informieren die Öffentlichkeit über das, was wir für den Umweltschutz tun.

Außerdem streben unsere Regens-Wagner-Werkstätten Dillingen und zwei unserer Wohngruppen eine EMAS-Zertifizierung an. Die Umwelt bleibt also auch weiterhin ein großes Thema in unserer Einrichtung.